Dr. Katharina Holstein
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�� | Frau Dr. Holstein studierte ���Systemtechnik und technische Kybernetik��� an der Otto-von-Guericke-Universit��t. Sie promovierte am Max-Planck-Institut in Magdeburg im Bereich Systembiologie und ist heute im Bereich maschinelles Lernen am Fraunhofer Institut im Bereich Biosystems Engineering t��tig. |
Werdegang
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Studium: |
2003-2008 |
Studium der ���Systemtechnik und technische Kybernetik��� mit den Vertiefungsrichtungen Systembiologie und Automatisierungstechnik, |
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Promotion: |
2014 |
Max-Planck-Institut Magdeburg |
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T��tigkeit: |
2008-2012 |
Wissenschaftliche Mitarbeiterin, Max-Planck-Institut Magdeburg |
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Seit 2013 |
Wissenschaftliche Mitarbeiterin, Fraunhofer Institut Magdeburg |
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W��hrend der Schulzeit habe ich Praktika und Workshops an verschiedenen Universit��ten besucht und bin so zu meinem Studiengang gekommen. F��r die doch recht gegens��tzlichen Vertiefungsrichtungen habe ich mich auf Grund pers��nlicher Interessen entschieden und bin dann f��r die Promotion in den Bereich Systembiologie gegangen.
Meine Arbeit am Fraunhofer IFF ist projektgepr��gt. Zu Beginn eines Projektes erfolgt die Datenerhebung von Proben mittels hyperspektraler Kamera, dies passiert entweder in unserem eigenen Spektrallabor oder bei Projektpartnern, z.B. mittels in Rovern integrierter Kameras, mit Kamera-best��ckten Drohnen oder per Luftaufnahme. Die Daten werden dann von mir am Computer vorverarbeitet und die relevanten Bereiche markiert. Parallel dazu erfolgt meist eine Nasslaboranalyse der Proben. Im Anschluss erstelle ich mathematische Modelle auf Grundlage der Proben und der Nasslaboranalyse um diese dann mit Methoden des maschinellen Lernens auszuwerten. Aus den Ergebnissen des maschinellen Lernens treffe ich dann Vorhersagen f��r die Projektpartner.
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Motivation
Ich habe meine momentane Fachrichtung ausgew��hlt, da ich gern in einem Bereich arbeiten wollte, der mir eine st��rkere Kombination von Grundlagenforschung und Anwendung erm��glichte. In meiner vorherigen Anstellung konnte ich lediglich in einem Bereich: der Grundlagenforschung arbeiten, der keine direkte Anwendung in der Praxis erm��glichte. Die neue Ausrichtung bringt mir selbst eine gr����ere Erf��llung im Arbeitsleben, da ich direkt miterleben kann, wie Forschung in der Industrie und Landwirtschaft angewandt wird. Am meisten Spa�� macht mir die Projektarbeit mit Partner*innen und die Kombination aus Datenerhebung, welche sich immer wieder anders darstellt, und der Anwendung unserer Methoden.
Forschung erfolgt in meinen Augen nicht allein zum Selbstzweck, sondern um in Zukunft auch angewandt zu werden. Ob diese Anwendung direkt zeitgleich erfolgt oder erst nach einigen Jahren ist dabei nicht erheblich. Weiterhin denke ich, dass ein diverses Forschungsteam auch immer Fragestellungen aus mehr und verschiedeneren Blickrichtungen betrachtet und die L��sungen eben auch diverser sind bzw. eine heterogene Anwendung erm��glichen, als dies bei homogenen Forschungsgruppen der Fall ist.
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Voraussetzungen
Mein Beruf eignet sich f��r Menschen, denen eine direkte Anwendung von Technik und Wissen wichtig ist und die eine direkte Umsetzung von neuen Technologien erleben wollen. Aufgrund der Mischung von Laborarbeit, Forschung - teilweise im Grundlagenbereich - und der direkten Anwendung ist eine interdisziplin��re Arbeitsweise wichtig. Auch Interesse an verschiedenen Forschungsgebieten um unterschiedliche Themen- und Anwendungskomplexe zu bearbeiten sowie Freude an abwechslungsreichen Problemstellungen sollten nicht fehlen.
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Ratschl��ge
Es ist unabdingbar den eigenen Weg zu gehen und sich nicht von anderen reinreden zu lassen.
Als wichtige Mechanismen habe ich sowohl Coachings als auch Trainings zur St��rkung der beruflichen F��higkeiten sch��tzen gelernt. Des Weiteren empfinde ich es wichtig, fr��hzeitig Netzwerke aufzubauen. Die Vernetzung von Student*innen untereinander wie auch das Kn��pfen von Kontakten zu Doktorand*innen oder Professor*innen erm��glicht zum Beispiel den Zugang zu Berufszweigen. Auch die Suche einer Mentorin oder eines Mentors bereits w��hrend des Studiums hilft bei der Karriereplanung, gibt Einblicke in die Mechanismen hinter der Forschung und hilft, den eigenen Weg zu sch��rfen. Zum Kn��pfen von Kontakten unter den Studentinnen sowie auch mit bereits etablierten Frauen in der Wissenschaft und Forschung bietet die Otto-von-Guericke Universit��t nicht nur die Ladies Night an, sondern auch weitere Programme. Im Speziellen empfiehlt sich hier das Programm COMETiN, welches Frauen durch Coachings, Mentoring und Trainings in Netzwerken unterst��tzt. Ich empfehle dieses Programm allen Studentinnen, Doktorandinnen und dar��ber hinaus.
Das Aufbauen und die Nutzung dieser Netzwerke sind sehr hilfreich, um althergebrachte Strukturen aufzubrechen und durch die ber��hmte gl��serne Decke zu sto��en.
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Herausforderungen
W��hrend des Studiums bekam ich oft Kritik, dass ich mich nicht auf einen Bereich festlege. Heute bin ich froh die verschiedensten Bereiche ausprobiert zu haben. Dadurch konnte ich austesten, ob die verschiedenen Bereiche mir gefallen und tats��chlich den Bereich finden, in dem ich gern arbeite.
Um mit Herausforderungen umzugehen, haben wir unter den Studierenden bzw. Doktorand*innen ein Netzwerk aufgebaut um uns gegenseitig zu st��tzen. Ich hatte zudem das Gl��ck, dass es in unserem kleinen Studiengang aber auch kein Problem war, bei Professor*innen nach Unterst��tzung zu fragen.


