M.Sc. Luisa Peterson
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Kontaktdaten: M.Sc. Luisa Peterson |
Werdegang
| Studium: | 2014 – 2021 | Bachelor und Master Biosystemtechnik, Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg |
| Promotion: | 2021 – 2026 | Process Systems Engineering, Max-Planck-Institut für Dynamik komplexer technischer Systeme Magdeburg (Verteidigung ausstehend) |
| Tätigkeit: | seit 2026 | Systems Engineer bei Reverion |
Warum die Entscheidung zum Studiengang Biosystemtechnik /was war die Motivation?
Ich hatte in der Schule viel Spaß an MINT-Fächern, besonders an Biologie. Außerdem passten die Stadt Magdeburg und die Entfernung zu meinem Heimatort perfekt. Der Studiengang hat zudem eine tolle Größe: Bei den Einführungsveranstaltungen kommt echtes Hörsaalgefühl auf, danach gibt es aber vor allem kleine, persönliche Veranstaltungen.
Weitere Fragethemen:
Warum Biosystemtechnik?
Mich haben die Interdisziplinarität und die vielen Wahlpflichtfächer überzeugt. Man hat die Freiheit, seinen eigenen Weg zu finden. So bin ich im Laufe des Studiums eher zufällig von der Biologie immer weiter in Richtung Simulation und Verfahrenstechnik gewechselt.
Was ist spannend an Biosystemtechnik?
Spannend ist, wie hier alle Naturwissenschaften zusammenfließen. Die Vielseitigkeit des Studiengangs ist enorm: Man lernt, wie man verschiedenste Prozesse technisch umsetzt; von der großskaligen Herstellung von Impfstoffen bis hin zur Simulation komplexer Anlagen, wo ich letztendlich gelandet bin. Man bekommt einen breiten Werkzeugkasten für ganz unterschiedliche Probleme.
Welche Voraussetzungen und Interessen sollte ich für das Studium mitbringen?
Es sollte klar sein, dass es ein Ingenieursstudiengang ist und kein reines Biologiestudium. Gerade am Anfang sind die Fächer sehr technisch, ein Blick in den Modulkatalog lohnt sich. Man braucht aber keine Angst zu haben, wenn Schulwissen fehlt. Ich hatte zum Beispiel Chemie und Physik abgewählt. Man muss sich dann am Anfang vielleicht etwas mehr reinhängen als andere, aber es wird alles von den Grundlagen an erklärt.
Was ist spannend an Wissenschaft/Wirtschaft?
An der Wissenschaft mochte ich die Freiheit, Dinge auszuprobieren, unkonventionelle Wege zu suchen und den Status quo herauszufordern. Man hat viel Fokuszeit für ein Projekt, ohne die vielen Termine aus der freien Wirtschaft. Außerdem hat mir die Lehre großen Spaß gemacht; besonders Studierenden in der Simulationstechnik (hoffentlich) die Angst vor dem Programmieren zu nehmen.
Was mache ich jetzt?
Ich arbeite als Systems Engineer in der Automatisierung an der Schnittstelle zu den Anlagenbetreibern. Mein Ziel ist es, die Anlage durch Modelle und Steuerungscode effizient und (teil-)automatisiert zu betreiben.
Kurzer Unternehmensabriss (bei Tätigkeit in der Wirtschaft)
Reverion ist ein Cleantech-Unternehmen aus dem Raum München und ein Spin-off der TU München. Wir bauen containerbasierte Hochtemperatur-Brennstoffzellen als reversible Kraftwerke. Das System funktioniert in zwei Richtungen: Es kann hocheffizient Strom aus Biogas oder Wasserstoff erzeugen (Gas-to-Power) und bei Stromüberschuss Wasserstoff oder Methan produzieren (Power-to-Gas).
